Wo bin ich denn hier gelandet?

Eine fantastische Entdeckung! Überraschend grün hier muss ich sagen! Alle möglichen Bäume sehe ich hier, mit vielen kleinen Blättern, verschiedenste Palmen, Farne, Nadelbäume, Büsche mit Blüten in leuchtenden Farben, Nadelbäume! Hättet ihr gedacht, dass die hier Nadelbäume haben? Ich meine ich habe mir nicht wirklich viele Gedanken darüber gemacht, aber ich war überrascht, hier so viele Nadelbäume zu sehen! Die Pflanzen hier finde ich super interessant und wunderschön. Und auch wenn man die Augen schließt, merkt man, dass man quasi in einer anderen Welt ist. Ich habe mich fast ein bisschen gefühlt, wie im Film Avatar, als Jake das erste Mal auf Pandora landet. Die Tiere, besonders die Vögel! Ganz andere Gesänge, ganz fremd! Sowas habe ich vorher noch nie gehört, das war fantastisch.

Aber natürlich ist alles auch etwas merkwürdig, weil alles verkehrt herum ist! Man fährt auf der falschen Straßenseite, das Lenkrad ist auf der falschen Seite, wenn man die Straße überquert muss man zuerst in die falsche Richtung gucken! Sehr gewöhnungsbedürftig. Auch mein Körper wollte sich nicht so recht daran gewöhnen, dass alles anders herum ist. Nachmittags nur kurz hinlegen kann dann auch gut mal drei Tage hintereinander bedeuten erst um Mitternacht aufzuwachen, was zu snacken, eine Weile wach verbringen und dann bis halb 6 morgens wieder zu schlafen. Wie gut, dass in Deutschland alle wach sind, wenn hier alle schlafen. Das wäre sonst echt langweilig gewesen. Neben der Müdigkeit merke ich den Jetlag auch daran, dass ich morgens wenig Appetit habe und ab und zu einen grummeligen Magen bekomme. Mein Bauch will ganz offenbar zu anderen Zeiten versorgt werden… Continue reading

Ende soll auch Anfang sein – nichts wünsch’ ich mir mehr

Abschied muss man üben – sonst fällt er viel zu schwer.

Heute ist der 15. Mai 2016. Seit über einem Jahr gab es keinen Blogpost mehr. Dabei habe ich einen Abschlussbeitrag verfasst, im März letzen Jahres. Ich habe mich nie getraut ihn zu veröffentlichen. Das fühlte sich an wie ein richtiges Ende, dabei war es für mich nie zu Ende. Nun hat dieser Post über ein Jahr lang in der hintersten Ecke gewartet, ist eingestaubt, dachte man hat ihn vergessen und die Einzige die wusste, dass er existiert war ich, die ich mir nicht eingestehen wollte, dass es irgendwann Zeit wird zu erkennen, dass das Abenteuer Schweden vorbei ist. Aber heute veröffentliche ich ihn – nicht weil ich sage, das ist ein Ende, sondern weil ich sage, das ist ein Anfang. Dieser Blog wird nicht auf Schweden begrenzt bleiben, dieser Blog ist der Start einer langen Reise. Ich möchte von anderen Ausflügen und Abenteuern berichten, meine Gedanken und Erinnerungen festhalten, nicht nur die schwedischen, auch alle anderen. Deswegen erhält diese Seite bald einen neuen Anstrich und öffnet sich der Welt abseits von Schweden ;) Ich bin sehr gespannt! Hier kommt der Beitrag, den ich vor über einem Jahr verfasst habe, als ich noch nicht wusste, dass er kein Ende, sondern der Anfang sein würde.

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