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Gonna take some time to do the things we never had

Es regnet und regnet und regnet. Oder ist grau. Es folgen Fotos vom Wetterbericht von Freitag, dem 17. Oktober und eine Fotodokumentation wie Simba, Emily und Lanzelot darauf warten, dass es aufhört zu regnen, um dann als Happy End einen der schönsten Sonnenuntergänge seit langem ansehen zu können!

wetterbericht.

Auf die Sonne hoffen

Die Sonne genießen

Sunset

Sunset

Was macht man bei so viel Regen? Schokopudding. Eine ganze Menge Schokopudding sogar, nur nicht riskieren bei dem Wetter noch depressiv zu werden! Dr. Oetker Pudding aus Raspeln für 4 Personen kann man da gut und gerne auch mal alleine verschlingen ;) Einen Abend gab es in der Küche Harry Potter Lesestunde auf Schwedisch, in Jogginghose, mit Kakao, so vorm Schlafengehen. Das machen wir jetzt vielleicht öfter :) Was bei Regen leichter fällt ist Zimmer aufräumen, putzen, Wäsche waschen, alles was halt so liegenbleibt unter der Woche. Von oben bis unten habe ich hier alles sauber gemacht, da ich am Donnerstag ein paar Tage lang mein Schwesterherz bei mir habe <3 Darauf, meine Familie wiederzusehen und ihnen hoffentlich ohne Regen die Stadt zu zeigen freue ich mich schon sehr :) Also habe ich geputzt, sodass ich mein Zimmer von seiner besten Seite zeigen kann, während im Hintergrund Stolz und Vorurteil lief. Beim Saubermachen einen Film zu schauen, den man bereits kennt, ist eine schöne Sache. Elizabeth war eine gute Gesellschaft :)

Mein Zimmer hat eine kleine Veränderung erfahren, Regentage machen kreativ. Auf Youtube habe ich einen Channel entdeckt, auf dem eine Schwedin Videos veröffentlicht, in denen sie einfache Wörter und Sätze auf Schwedisch übersetzt und deutlich und langsam ausspricht. Sehr angenehme Stimme und schön zum Verbessern der Aussprache :) Einige der Sätze fand ich so positiv und aufmunternd und einfach schön, dass ich um 1 Uhr morgens spontan beschlossen habe eine Art “Swedish Wall of Happiness and Love” zu starten. Verschiedene Sprüche und Sätze befinden sich nun an der größten (und leersten) Wand meines Zimmers. Einer der Sätze hat es mir so sehr angetan, dass ich ihn direkt als Facebook Titelbild eingestellt habe. “Vi känner oss fria” heißt auf Deutsch “Wir fühlen uns frei” und es repräsentiert so gut, wie die Leute hier leben. Dieses halbe Jahr ist für die meisten von uns, wenn nicht alle, etwas Besonderes, ein kleines Abenteuer, ein halbes Jahr für etwas Anderes, etwas Neues, das jeder anders erlebt und trotzdem fühlen wir uns alle gleich: frei. Der Gedanke, dass diese Zeit einzigartig ist hilft ein bisschen über Heimweh hinwegzukommen :) Und wenn man mal etwas tiefer im Heimweh steckt wird man von Jaap gerettet, der einem Bosvruchten-Jam aus den Niederlanden mitgebracht hat, weil er sich dran erinnert hat, dass man damit eine Erinnerung an eine ganz tolle Zeit verbindet <3 Oder von Alex, der einem ein Stück Torte reserviert, das man dann quasi als Abendessensersatz verputzt. Und wenn niemand da ist, muntert man sich selbst auf, zum Beispiel mit einem schönen Frühstück mit Nutella und Bosvruchten Toast und Schokokaffee aus einer Tasse, die einen lieb hat :)

Schokopudding <3

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Bosvruchten jaaaaaam <3

Frühstück :)

Jede Woche ein bisschen Kultur

Am Donnerstag Abend machten wir uns auf zum Konserthuset (siehe Karte), in dem die Malmöer Musikstudenten ein Klassik-Konzert gaben. Von unserem Stockwerken wirkten Agata und Sophia mit, zwei unglaublich gute Musikerinnen :) Also warfen die Niners sich in Schale, Anzug, Blazer, Kleid, das ganze Sortiment war vertreten, dann ging es keine 10 Minuten mit dem Rad und wir waren da. Das Orchester war toll, ich habe die Musik sehr genossen. Wann sonst hört man sich mal Stücke von Mozart oder Stravinsky an? ;) Wir waren alle super stolz auf Agata und Sophia :) Und es war schön, sich mal etwas schick zu machen zum Weggehen! :)

Konzertsaal

Konzert - Group photo

Kultur der anderen Art gab es dann gestern – am Samstag Abend. Bisher war ich in Malmö nicht groß feiern gewesen, aber gestern bin ich auch mal mitgegangen. Eine Stunde länger feiern ohne eine Stunde weniger zu schlafen war ein gutes Argument ;) Die anderen haben sich inzwischen ein ganz gutes Bild davon verschafft, wo man in Malmö gut feiern gehen kann, sodass die Wahl auf das “Wonk” fiel, das im gleichen Gebäude, wie das Konserthuset ist. Es handelt sich dabei um einen Schwulen-/Lesben-Club, in dem vergleichsweise wirklich gute Musik läuft (das scheint hier in Malmö generell eher schwierig zu sein, so einen Club zu finden) und in dem es einen kleinen Karaoke-Bereich gibt. Drei Versuche, was wir gemacht haben. Statt ABBA haben wir dieses Mal Maroon5, Destiny’s Child und Dido zum Besten gegeben ;) Auch sonst ist der Club in meinen Augen empfehlenswert :) Es war voll, aber nicht überfüllt, die Musik war gut, die Leute freundlich, preislich nicht zu teuer, was will man mehr? :)

It’s a new dawn, it’s a new day, …

Morgen geht eine neue Woche los. Das Wochenende war natürlich viel zu kurz. Auch wenn man feststellt, dass man eigentlich viel gemacht hat und trotzdem Zeit zum Feiern und Ausruhen und Malen und Lernen hatte. Wochenenden sind immer zu kurz. Das Projekt in der Uni geht noch zwei Wochen und ich muss sagen, ich freue mich drauf es abzuschließen. Langsam wird es wirklich kompliziert, ein Problem wird gelöst und zwei neue entstehen, wir verbringen jeden Tag stundenlang in unserem fensterlosen Projektraum und das Einzige, was es dort angenehm macht sind spontane Schwedisch-Stunden in denen man feststellt, dass Sprachen komisch sind und mitgebrachte Cookies von denen, die zu spät kommen. Ich hoffe wirklich, dass wir nächste Woche etwas Ordnung in unser chaotisches Android-Projekt bekommen und dann das Gefühl haben, eine Menge geschafft zu haben! :) Let’s be positive about it.

Ich wünsche euch allen einen guten und hoffentlich regenfreien Start in die Woche! :)

Börja din dag med ett leende!
Beginne deinen Tag mit einem Lächeln!

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