Das eigene Zimmer als Spiegel der Seele?

Kurze Verschnaufpause. Gerade räume ich mein Zimmer so richtig auf. Alles runter von den Tischen und Regalen und sonstigen Ablagen, der ganze Kram kommt erst mal irgendwohin wo er nicht stört, ich staube die Ablagen ab (und mich ein) und stelle nur die Dinge wieder auf, die auch dort hingehören. Die anderen bleiben erst mal weiterhin im Haufen “mal gucken wo das hinkommt”, der immer nur größer statt kleiner und stets von A nach B weitergeschoben wird. Während die Ablagen super aussehen macht das Zimmer insgesamt noch den Eindruck eines Saustalls. Jemand (Ernst Freiherr von Feuchtersleben im 19. Jahrhundert, um genau zu sein) hat mal gesagt “in einem aufgeräumten Zimmer ist auch die Seele aufgeräumt”. Diese Analogie kennt vermutlich jeder, ob er ihr nun beipflichtet oder nicht. Ich selbst weiß nicht genau was ich davon halten soll. Und doch muss ich gestehen, dass ich es vor mir hergeschoben habe aufzuräumen, weil es sich irgendwie anfühlt wie Abschied nehmen. Ganz nostalgisch werde ich dabei und ich tue mich schwer Dinge wegzuwerfen, aber einen geeigneten Platz für sie zu finden ist genau so schwer. Aber irgendwann ist sicher alles an seinem Platz, auch wenn viele Dinge gar nicht lange dort bleiben werden.

Denn schon in 6 Tagen bin ich in Malmö! Continue reading