Der I amsterdam Schriftzug vor dem Rijksmuseum

Niederländisch lernen auf verschiedenen Wegen

Goedendag! Draußen regnet es und ich habe mir einen Tassenkuchen gemacht. Perfekt um sich mit guter Musik und gemütlichem Licht ins Bett zu kuscheln und einen Blogbeitrag zu schreiben :) Letzte Woche war ziemlich voll und ich hatte sehr wenig Zeit zum durchatmen. Heute ist der erste Tag seit Langem an dem ich keine Pläne habe und spannendes Zeug erledigen kann wie Wäsche waschen und aufräumen ;) Und Blogbeitrag schreiben natürlich! Also – was ist das Wichtigste das letzte Woche passiert ist? Ich habe die ersten Schritte getan um Niederländisch zu lernen! Continue reading

Ein Auszug aus der kleinen eigenen Digital Design Bibliothek

Hochschule in Amsterdam – Back to school again!

Guten Tag ihr Lieben! Ich befinde mich gerade im Zug von Almere nach Groningen, auf meinem Weg nach Deutschland. Das Wochenende verbringe ich nämlich bei meiner Familie. Die Zeit im Zug nutze ich, um einen neuen Blogbeitrag zu schreiben, den ich hoffentlich bis Sonntag fertigstellen kann! Ich möchte ein wenig von der ersten Woche an der Hochschule erzählen, die chaotisch und anstrengend, aber auch interessant und spannend war.

Es geht für mich nun also tatsächlich wieder los mit dem Studium. Am Montagmorgen des dritten Septembers packe ich meinen Rucksack das erste Mal seit drei Jahren wieder für die Uni – wobei ich um ganz korrekt zu sein, Hochschule schreiben muss. University of Applied Sciences beinhaltet zwar auch das Wort Universität, doch auf Holländisch sagen sie ebenfalls „Hogeschool“, also belassen wir es bei Hochschule. Google Maps angeschmissen, schwinge ich mich aufs Rad, fahre zum Fluss und dann immer am Wasser entlang, bis zur Hochschule am Bahnhof Amsterdam Amstel. Es dauert etwa zwanzig Minuten. Wenn man die Suche für den Fahrradparkplatz nicht mitrechnet… Continue reading

Aufgebautes Camp

Master Digital Design – nice to meet you!

Vom 27. bis zum 31. September reiste fast der komplette Studiengang Master Digital Design nach Belgien. Diese Woche, direkt vor dem Semesterstart, sollte dafür sorgen, dass der vierundzwanzigköpfige Jahrgang sich untereinander besser kennenlernt. Die Projektgruppen im Semester sollten so weniger Zeit mit „warm werden“ verbringen müssen und sich direkt auf die Projektarbeit stürzen können. Ich stellte mir das ein wenig wie eine Klassenfahrt vor und freute mich darauf, meine zukünftigen Mitstudenten kennenzulernen. Unter ihnen befinden sich zwölf Holländer und zwölf internationale Studenten, zum Beispiel aus Griechenland, England, den USA, Jordanien, Spanien, Rumänien und China. Die Jüngste von uns ist 21, der Älteste 36 Jahre alt. Wir sind neun Studenten und fünfzehn Studentinnen. Continue reading

Grachten von Amsterdam

The ISN Amsterdam Summer Introduction for International Students

Hallo September! Kaum zu glauben, dass ich vor über zwei Wochen die Koffer gepackt habe – die Zeit vergeht so schnell! Das liegt unter anderem daran, dass die zwei Wochen, die ich bisher hier verbracht habe, voll von Treffen und Veranstaltungen waren. In der ersten Woche nach meiner Ankunft fand die ISN Summer Introduction Week statt von der ich ein wenig berichten möchte. Außerdem wurde in dieser Woche auch mein Zimmer renoviert, sodass ich jetzt endlich richtig auspacken und damit anfangen kann, mich einzurichten!

The ISN Summer Introduction

Das ISN (International Student Network) Amsterdam ist ein von Studenten geführter, gemeinnütziger Verband und Teil des ESN (Erasmus Student Network), dem ich auch die tolle Einführungszeit in Malmö verdanke. Für rund 800 Studenten organisierten die Veranstalter die Summer Introduction, für die die Teilnahmegebühr 75€ betrug. Das finde ich ganz schön viel, besonders wenn ich daran denke, dass die Einführungswoche in Malmö kostenlos war. Andererseits ist es mir sehr wichtig, hier möglichst früh Kontakte zu knüpfen, da ich mich nicht länger einsam fühlen möchte. Also bitte – 75€ für vier Tage Summer Introduction. Continue reading

Anfahrt Delmenhorst - Amsterdam

Ankunft in Diemen – Aller Anfang ist schwer

Hallo ihr Lieben! Ich hatte gehofft, mich bereits früher aus Diemen melden zu können, aber die ersten Tage waren etwas holpriger als erwartet. Woran das liegt, erfahrt ihr in aller Ausführlichkeit in diesem Beitrag. Nichtsdestotrotz komme ich so langsam dazu, mich einzuleben und der Trubel legt sich immer mehr, sodass ich mir nun die Zeit nehme, ein wenig zu berichten, wie es mir bisher erging.

Das erste Wochenende in Diemen

Freitag, 17. August 2018 – Ankunft im Wohnheim

Ich betrete eines der fünf Gebäude mit 15 Stockwerken in der Straße Rode Kruislaan in Diemen. Das erste, was mir auffällt: Es riecht nicht sehr gut im Treppenhaus. Da ich im ersten Stock wohne, warten wir nicht auf den Aufzug sondern nehmen die Treppe. Die Tür zum Floor 1203, in dem sich mein Zimmer befindet, lässt sich mit einem Chip öffnen. Der Korridor ist sehr schmal, viel schmaler als es der in Malmö war. Ich vergleiche alles mit Malmö, ich kann nicht anders. Mein Zimmer hier hat die Bezeichnung BK3. Damit lautet meine Adresse also: Rode Kruislaan 1203 BK3 in 1111XB, Diemen, the Netherlands. Ich öffne die Tür zu meinem Zimmer und werde mit der Tatsache konfrontiert, dass ich das kommende Jahr in einem 12 Quadratmeter großen Zimmer in einem Hochhaus am Stadtrand von Amsterdam verbringen werde. Continue reading